Thema Zeit
Im einzigartigen Ambiente von Schloss Eggenberg in Graz widmet sich KLANGLICHT dem Thema Zeit und schafft einen Dialog zwischen historischer Architektur und zeitgenössischer Kunst. Die außergewöhnliche Kulisse bildet den Ausgangspunkt für eine künstlerische Auseinandersetzung mit Zeit, Geschichte, Ordnung und Transformation. Licht und Klang machen verborgene Zusammenhänge sichtbar und eröffnen neue Perspektiven auf die Räume des Schlosses.
Vom 23. Oktober bis 7. November 2026 ist XAL Teil von KLANGLICHT und präsentiert mit FRACTAL CODE eine von 16 Installationen des diesjährigen Festivals.
Immersives Erlebnis
FRACTAL CODE verwandelt den Raum in ein immersives Spiel aus Licht, Schatten und Klang. Die filigranen Durchbrüche des verspiegelten Kubus zerlegen das Licht in feinste Fragmente und lassen die fraktalen Muster scheinbar schwerelos im Raum schweben. Die materielle Hülle löst sich optisch auf und weicht einer Atmosphäre von Leichtigkeit und Transparenz. Licht und Klang verschmelzen zu einer gemeinsamen Komposition: Fraktale Strukturen werden nicht nur sichtbar, sondern auch hörbar. Das fraktale Muster wurde in transdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Produktdesignstudio 13&9 Design und Prof. Richard Taylor (University of Oregon / Fractals Research) entwickelt. Bestimmte fraktale Strukturen können nachweislich beruhigend auf unser Nervensystem wirken und Stress reduzieren. Für FRACTAL CODE wurde dieses Prinzip auch musikalisch erforscht: Die speziell komponierte Fractal Compositions No. 1 übersetzt Wiederholung, Selbstähnlichkeit und kontrollierte Variation in eine vielschichtige Klanglandschaft. Sounddesigner Severin Su interpretierte den Fractal Sound für den Raum neu und macht ihn als Teil des immersiven Erlebnisses unmittelbar erfahrbar.
"Als innovativer Leuchtenhersteller begeistern uns genau diese Momente, in denen Licht unsere Wahrnehmung prägt, Atmosphäre schafft und das Wohlbefinden positiv beeinflusst."
Fabienne Hierzer, Director Brand Experience
Kadenzen
Als Festivalsponsor unterstützen wir auch die Fassadenprojektion vom deutschen Medienkünstler Daniel Rossa am Schloss Eggenberg. Durch Licht, Farbe und Bewegung entsteht ein Bild, das den historischen Ort nicht inszeniert oder illusioniert, sondern auf neue Weise sicht- und lesbar macht.